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Foto: © alphaspirit / 123RF Stockfoto – Wie man mit Design Thinking den Innovationsstau im eigenen Unternehmen beseitigt.

Design Thinking – Unterhaltsamer Workshop oder ernstzunehmendes Business-Tool?

Ein Appell an Führungskräfte, dies herauszufinden!

Manchmal ist es schon frustrierend. Wir leben in dieser hochtechnologisierten und digitalisierten Gesellschaft, in der Unternehmen ihre Prozesse immer schneller und leistungsfähiger gestalten und ihre Produkte optimal an ihre Kunden vermarkten können. Die Anforderungen an Führungskräfte und Teams steigen stetig, Prozesse müssen weiterentwickelt, effizienter und vernetzter gestaltet werden. Doch selbst ambitioniertestes Arbeiten von eingespielten Teams am Rande der Leistungsgrenzen schützt Unternehmen oft nicht vor den massiven Auswirkungen der sich stetig verändernden Märkte. Im Gegenteil! Denn in den meisten Fällen könnte es hilfreicher für Verantwortliche sein, innezuhalten und zu prüfen, ob die, in der Vergangenheit erfolgreichen Produkte und Prozesse noch in Übereinstimmung mit den aktuellen Bedürfnissen und Bedarfen der Kunden und Kooperationspartner stehen oder ob ein Schritt aus der Filterblase nötig ist. Dass dies immer noch viel zu selten geschieht, liegt mitunter auch an unserem traditionellen Bild von Führung und Entwicklung. In diesem haben die Verantwortlichen eher auf Grundlage von Erfahrungen und Annahmen neue Lösungen entwickelt. Und man ist gern auch erst mit einer vermeidlich optimalen Lösung auf den Kunden zugegangen.

Heute wissen die meisten Unternehmen zwar, wie wichtig es ist, innovativ zu sein. Aber auch wenn wir in beinahe jedem Management Magazin, Geschäftsbericht und Social-Media-Kanal lesen, dass Themen wie agiles Arbeiten, New Work oder Innovationsmethoden wie Design Thinking relevant für zukünftige Erfolge sind, so finden wir doch häufig nicht den Raum und die Zeit (oder das Budget), diese Themen in unseren Unternehmen konsequent anzugehen. Denn seien wir ehrlich: Kreative Methoden und Workshops werden zu häufig noch als Nice-to-have betrachtet. Dabei ist Design Thinking weitaus mehr als das kreative Zusammentreffen unterschiedlicher Fachkompetenzen in einem Raum mit bunten Post-Ist. Es ist eine Einladung zum Umdenken und konsequenter Ausrichtung auf die Nutzersicht. Denn im Gegensatz zu vielen anderen Innovationsmethoden ist Design Thinking nicht nur eine Methode, sondern ein Ansatz mit den drei eng miteinander verbundenen Komponenten Team, Raum und Prozess.

Ein starkes Team

Grundlage der Teamzusammensetzung im Design Thinking ist der Verzicht auf Hierarchien und die Interdisziplinarität. Die Teilnehmer*innen sollten aus möglichst unterschiedlichen Fachkompetenzen zusammengesetzt werden und ruhig auch durch „Laien“ ergänzt werden. So verlassen die einzelnen Personen schneller ihre Filterblasen und stellen sich Fragen, auf die ein homogenes Team kaum käme. Beim Design Thinking werden zudem Kunden bewusst in den Entwicklungsprozess mit eingebunden. Dies erhöht das Empathie Niveau bei der Entwicklung von Lösungsideen und ermöglicht ein direktes Feedback auf Prototypen einer möglichen Lösung.

Raus aus der Komfortzone

Man muss bedenken, dass die handelnden Personen häufig von den teils frustrierenden Herausforderungen des Daily Business geprägt sind. Gefühlt haben viele kaum Zeit um die aktuellen Aufgaben konzentriert abzuarbeiten, geschweige denn um den Arbeitsalltag zu verlassen und an neuen Lösungen zu arbeiten. Dabei ist es gerade der Tapetenwechsel, der ungeahnte Ressourcen und Kreativität offenbart. Im Design Thinking hat der Raum und dessen variable Nutzung daher eine besondere Bedeutung. Meetingräume, in denen man sich zu Personalgesprächen oder alltäglichen Abstimmungen trifft, sind denkbar ungeeignet. Wo jedoch alltägliche Strukturen aufgebrochen werden und man es schafft, eine mobile und angenehme Atmosphäre zu schaffen, da können innovative Ideen entstehen.

Schritt für Schritt

Eines vorweg: Fast alle Design Thinking Newbies stellen sich während ihres ersten Workshops die Frage, wo das alles nur hinführen soll! Denn gerade, wenn der betriebswirtschaftliche Druck zunimmt, tun sich Mitarbeiter und Führungskräfte oft schwer damit, die Kontrolle über Ihre Prozess aus der Hand zu geben und ergebnisoffen an die Entwicklung von Lösungsansätzen zu gehen. Die sogenannte „Design Challenge“, die Fragestellung, mit der man in den strukturierten Design Thinking Prozess einsteigt, ist für die Beteiligten oftmals die eine banale Frage, mit der man sich doch schon zig Mal beschäftigt hat. Durch den iterativen Charakter des Design Thinking und das disziplinierte Arbeiten in Time-Boxen kommen die Teilnehmer jedoch schnell in die Umsetzung und zu Erfolgserlebnissen. Sie gestalten Prototypen, mit denen sie sich schrittweise der Problemlösung annähern können.

Das richtige Mindset

Zur Beruhigung aller Skeptiker sei gesagt, dass Frustration, Irritation und Destabilisierung feste Bestandteile jedes Innovationsprozesses sind. Und man kann lernen diese Unsicherheiten während des Prozesses auszuhalten. Sie gehören genauso dazu wie die Momente voller Kreativität oder die Freude, wenn man bei der Ausarbeitung von Ideen regelrecht in einen Flow-Zustand gerät. Um in allen Phasen mit dem richtigen Mindset an die Ideenfindung heranzugehen, helfen die festgelegten Regeln des Design Thinking – und die Gewissheit: Wenn Du erfolgreich sein willst, dann scheitere früh!

Die visibleRuhr Spezialisten IMPULSAGENTEN und RAUM X laden Sie ein, in dem DiWoDo Workshop am Do., 08.11.2018, den Ansatz des Design Thinking kennenzulernen und herauszufinden, wie Ihr Unternehmen mithilfe der kreativen Lösungsfindung Innovationen generieren kann..

Nach einem kurzen Überblick über Methodik und Mindset widmen wir uns direkt der Umsetzung und durchlaufen die einzelnen Prozessphasen des Design Thinking. Denn darum geht es beim Design Thinking: Machen! Vorkenntnisse sind nicht nötig, aber ein wenig Mut zum Mitmachen und Scheitern braucht es schon. Wir nutzen die vier Stunden um in eine Welt hineinzuschnuppern, in der Empathie zum Erfolgsfaktor wird und kreative Problemlösungen für jeden machbar sind.

Workshopleitung:

Kathrin Mussmann hat rund zehn Jahren im Innovationsumfeld der Metro Group gearbeitet bevor sie im Jahr 2013 in die Unternehmensberatung wechselte. Anfang 2015 hat sie sich mit den IMPULSAGENTEN selbständig gemacht und berät u.a. in den Bereichen Innovationsdesign, Teamdesign & Lifedesign

Diplom Kommunikationsdesignerin Ranja Ristea-Makdisi hat als Creative Consultant und Design Thinker 19 Jahre Agenturerfahrung in Beratung, Konzeption, Ideenentwicklung und Umsetzung von kreativen Medien. 2001 gründete sie RAUM X Agentur für kreative Medien. Seitdem begleitet sie große und kleine Unternehmen von der Idee bis zum gewünschten Ziel.

Workshop Design Thinking im Schnelldurchlauf

Nach einem kurzen Überblick über Methodik und Mindset widmen wir uns direkt der Umsetzung und durchlaufen die einzelnen Prozessphasen des Design Thinking. Denn darum geht es beim Design Thinking: Machen! Vorkenntnisse sind nicht nötig, aber ein wenig Mut zum Mitmachen und Scheitern braucht es schon. Wir nutzen die vier Stunden um in eine Welt hineinzuschnuppern, in der Empathie zum Erfolgsfaktor wird und kreative Problemlösungen für jeden machbar sind.


  Donnerstag, 08.11.2018
  9 bis 13 Uhr
  Wasserturm Heiliger Weg 60, 44135 Dortmund | Karte